Teil eines Werkes 
2. Bd. (1854)
Entstehung
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wortkarger und mit ſtarkem Willen begabter Mann. Seine Begleiter beugten ſich vor dieſem Willen.

Sie zogen weiter, kamen nach Alabama und dort in ein großes Dorf, Movila, ſpäter Mobile geheißen. Hier erhoben ſich die Indianer gegen ſie. In einem ſchrecklichen nächtlichen Blutbad verloren die Spanier einen Theil ihrer Leute, ſowie viele Kleider und Vor⸗ räthe, die nebſt der Indianerſtadt ein Raub des Feuers wurden.

Spaniſche Schiffe kamen jetzt von Cuba nach der Penſacolabucht in der Nähe Movilas. Aber Soto hatte noch immer kein Silber und kein Gold gefunden; die Flammen Movilas hatten ſeine geſammelten Schätze verzehrt, und zu ſtolz, um das Fehlſchlagen ſeiner Hoff⸗ nungen einzugeſtehen, beſchloß er keine Nachrichten von ſich zu geben, bis er das Geſuchte gewonnen hätte. Er wandte ſich von der Meeresküſte ab und drang im Nordweſten in den Miſſiſippiſtaat ein. Sein kleines Heer war jetzt bis auf fünfhundert Mann zuſammen⸗ geſchmolzen.

Im nördlichen Theil von Miſſiſippi wurde er von dem Winter mit Kälte und Schnee überraſcht. Aber Mais ſtand noch auf den Feldern, die Spanier konn⸗ ten ſich für den Winter Nahrung und in den verlaſſe⸗ nen Hütten der Chickaſaw⸗Indianer Wohnungen ver⸗ ſchaffen. Noch hatten ſie kein Gold gefunden. Auch beſaßen die Indianer kein goldenes Geſchmeide. Sie waren arm, aber ſie liebten die Freiheit. Als Soto im Frühjahr ein Geleite von zweihundert Mann von ihnen verlangte, um das Gepäck ſeiner Leute zu tragen, da zündeten die Indianer ſein Lager an und ihre krie⸗ geriſchen Rufe erſchollen durch die Nacht und die Flam⸗ men hindurch.

Die Spanier verloren hier die Kleider und Vor⸗ räthe, die Movilas Flammen ihnen noch gelaſſen