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Mittel überwiegend ſind— die vielen Geiſteskranken, die hier geheilt werden, zeugen davon— und daß die letzteren ſo wenig und ſo gelind als möglich angewen⸗ det werden. Ein junger Militär von gutem Ausſehen ſagte zu mir:„Ach, ich ſehe, daß Sie gekommen ſind, mich zu befreien, und wir werden Arm in Arm zuſam⸗ men aus dieſem Gefängniß gehen.“— Er fügte hin⸗ zu:„Sagen Sie mir, wenn Sie eine Schweſter hät⸗ ten, die Sie über Alles in der Welt liebten, und man ſie eingeſperrt hielte, damit Sie nicht zu ihr kommen fönnten, wie würde Ihnen das gefallen?“— Ich ant⸗ wortete, wenn ich unwohl wäre und müßte eine Zeit⸗ lang meine Geſundheit pflegen, ſo würde ich mich in Geduld darein ergeben.—„Ja, aber ich bin geſund,“ ſagte er,„ich bin ein Bischen unwohl geweſen, der Kopf ein wenig angegriffen, wie ſie ſagen, aber ich bin jetzt wieder ganz gut, und dieſe Menſchen da ſind ſicherlich verrückt, weil ſie das nicht ſehen können, ſon⸗ dern eigenſinnig darauf beharren mich hier zu behalten.“
Dieſe Aehnlichkeit haben die Narren gewöhnlich mit klugen Leuten, daß ſie ſich immer für klüger halten als alle andere. Mein junger Oberſt war offenbar noch immer ein angegriffener Kopf und begleitete uns unter warmen Ausdrücken zu Gunſten der Damen.
Das Collegium Girard iſt eine große Schule, um mittelloſe Knaben zu geſchickten Handwerkern aller Art heranzubilden. Ein in Amerika naturaliſirter Fran⸗ zoſe, Namens Girard, beſtimmte ſein ganzes großes Vermögen zur Einrichtung dieſer Schule. Das noch nicht ganz ausgebaute Haus von weißem Marmor,


