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da ſo viel erreicht werden; ſelten ſind die Verhältniſſe einer Familie ſo beſchränkt, daß ſie nicht ihre kleinen Feſt- und Sonnentage haben könnte. Einige Blumen, eine kleine Hand⸗ arbeit, ein Kuchen reichen aus, einer beſonderen Veranlaſſung einen höheren Anſtrich zu verleihen, freudeſtrahlende Geſichter hervorzurufen. Dadurch wird die Luſt erweckt, Andere zu be⸗ glücken, die Freude am Feſt durch die ſchöne, äußere Form zu erhöhen, und ſo zieht ſich eine ununterbrochene Reihe un⸗ ſchuldiger Genüſſe durch das Leben jener Kinder, die ſo glück⸗ lich ſind, eine ſorgſame, unermüdliche und höherſtrebende Mutter zu beſitzen. Dieſe Pflege des Gemüthslebens ſchlingt faſt un⸗ merklich ein höheres geiſtiges Band um dieſe heitere junge Welt und bereitet jenen höheren ſittlichen Einklang vor, der die Glieder einer ſo herangebildeten Familie als Erwachſene auf's Innigſte verbindet, wie ſehr auch die Charaktere auseinander⸗ ſtreben mögen.
Die eitle, vergnügungsſüchtige Frau hat natürlich keine Zeit dazu, ihren Kindern in dieſer Weiſe zu leben, und hier rufen wir mit vollſter Berechtigung: Wie viele Mütter gibt es, welche den Mutternamen kaum verdienen! Aber wenn es eine Schmach, eine Erniedrigung für die weibliche Natur gibt, ſo iſt es dieſe. Alle Keime des Guten werden in der jugend⸗ lichen Bruſt befeſtigt durch die Anhänglichkeit an das Haus und die Eltern, alle Keime des Guten können erſtickt werden durch die Gleichgültigkeit gegen Beide. Eine Heimath des Herzens, ihr Mütter, ſchuldet ihr eurem Kinde ebenſowohl, wie die phyſiſche Pflege, die geiſtige Erziehung, und wenn
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