Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Und einem ſonnigen Leben entgegen, antwor⸗ tete ſie, durch Thränen lächelnd.

Er ſchlang ſeine Arme um ſie und hob ſie in den Wagen; noch einmal ſuchten ſich die Blicke, die Hände der Scheidenden, dann zogen die Pferde an, im Raſſeln der Räder verhallte das letzte Lebewohl.

Joachim ging ſtill in ſein Zimmer zurück. Er fühlte das Gewicht einer Trennung auf Lebenszeit; jeder Augenblick erweiterte die Entfernung zwiſchen ihm und dem jungen Paare, bald mußte es auf hoher See dem heißen Süden zu treiben, wie es jetzt ſchon von der hohen Fluth des Glückes gewiegt wurde.

Seine Gedanken wendeten ſich von Paul und Reginen ab und ſcharten ſich alle um Jrenen. Das ernſte Glück der Intelligenz, welches er ihr geboten hatte, konnte es wohl Werth in den Augen haben, die noch von den glänzenden Bildern der Liebe geblendet ſein mußten? War es nicht grauſam ihr ein Glück zu zeigen, deſſen Blüthe ihr ſo früh verwelkt war? Miß⸗ trauen, Zweifel kamen über ihn; er tauchte die Feder ein, er wendete die Blätter, aber er war nicht bei dem, was er that.

Er beachtete nicht, wie die Zeit verrann, wie die Sterne, ſeine uralten Sterne, heraufzogen und ihr milchweißes Licht über die Erde goſſen, die