hilflos zurückbleiben auf der Erde, und Du ſollſt nicht mit der Sorge ſterben: wie wird ihr Leben ſich nun ge⸗ ſtalten?— So lange Paul Hallbert lebt, ſoll es keine Heimatloſigkeit, keine Entbehrung für ſie geben, ihr will ich danken, was ich Dir und Reginen ſchulde. Nicht wahr, ich darf ſie mir einſt von der andern Hälfte der Erde holen, wenn auch erſt in Jahren,— in ſpäten Zeiten?“
„Ich verſtehe Dich, Paul,“ ſagte Ioachim mit Wärme, als dieſer ſchwieg,„und ich danke Dir ſelbſt für den Wunſch, den ich Dir nicht gewähren kann. Irene, mein Kind, iſt Deiner Sorge entrückt, ſie iſt keiner Stütze, keiner Hilfe benöthigt. Sie iſt geworden, was ſie zu werden verſprach, ſie iſt im Beſitze der um⸗ faſſendſten, werthvollſten Kenntniſſe, die ihr reiche Mittel zu angemeſſener Subſiſtenz liefern können. Die Arbeit des Geiſtes wird ſie vor den Verlegenheiten einer beſchränkten, pecuniären Lage ſchützen, in dieſem Sinne weiß ich ihre Zukunft geſichert. Bedarf der Mann, der in ſeinem Berufe das Erforderliche leiſtet, noch eines Vormundes, eines Ernährers? Braucht er die Wechſelfälle des Lebens zu fürchten? Ich machte ſie geſchickt, ſich durch eigene Kraft und Fähigkeit eine Stellung zu bereiten, und kann nun ruhig der ernſteſten Metamorphoſe des Lebens, dem Tode entgegengehen.“
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