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künftiges Leben verſchönern wollte, hatte ihn aber auch zugleich von den Schritten unterrichtet, die er gethan, um im Falle ſeines früheren Todes Reginen eine un⸗ abhängige Stellung zu ſichern.
Die ſorglichſte, aufopferndſte Liebe hatte ihm ſeine Maßregeln dictirt, durch alle ſeine Worte wie durch alle ſeine Handlungen leuchtete der blendende Schimmer des Glückes.
Mit feſtem, warmem Händedruck dankten ſich Beide ſür die Beſtätigung: auch in der letzten, kritiſchen Zeit in einander gefunden zu haben, was ſie erwarten durf⸗ ten; mit dem klaren Blicke des Vertrauens ſahen ſie ſich in die Augen.
„Ich bin noch nicht zufrieden,“ ſagte Paul nach einer kurzen Pauſe,„ich verlange noch mehr, als Du mir heute gibſt. Weit in die Zukunft hinein, über Dein Leben hinaus geht mein Wunſch.“
„Sprich nur, noch iſt es Zeit,“ antwortete Joachim freundlich.
„Ich verlange ein Vermächtniß von Dir,“ ſagte Paul mit innigem Ernſt,„ich beanſpruche ein Recht im Falle Deines Todes, ich bitte um das Kind Deiner Seele,— um meine Schweſter Irene. So lange Du ihr zur Seite ſtehſt, kann ich ſie nicht zu mir rufen, aber Dein Tod gibt ſie mir. Sie ſoll nicht einſam, nicht


