Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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blickte ſie vor ſich nieder.Ich war zu raſch, fagte ſie mit geſenktem Kopfe,vergib mir, Adrian.

Was ſoll ich Dir vergebrn fragte er, ce Schrittes durch Zimmer eilend;wirſt Du mir nicht auf alle Pumürft antworten, daß die Flucht Dei⸗ nes Vertrauens zu andern Perſonen als zu mir ihren Grund in der häuslichen Tyrannei finde, die ich aus⸗ übe? O ich kenne Dein Gaukelſpiel; Du wählteſt die Rolle des Lammes und gefällſt Dir darin, mir die des Wolfes aufzudringen. Aber meine Langiunth iſt zu Ende, ich will und darf nicht länger das Werk Deiner Zucht läſſig thun.

Adrian, ſagte Regine dringend,ich will Dir wörtlich mittheilen, was ich geſchrieben.

Nein, nein, ich will Dein Geſtändniß nicht er⸗ zwingen, ſagte er abweiſendich kann ſchon aus der Art, mit welcher Du mir meinen Wunſch abſchlugeſt, entnehmen, was es enthielt. Die Ueberwachung war D ir überdieß immer läftig, Dein weltlicher, genußſüchtiger Sinn trieb Dich aus den heilſamen Schranken heraus, die meine Vorſicht Dir zog. Du wandelteſt nicht auf meinem geraden Wege. Du haſt S kein Recht zu Hinterliſt, keines zur Klage; fühlſt Du Dich nicht glück⸗ lich in meinem Hauſe, nun, ſo tröſte T ich das Geſtnd⸗ niß, daß auch ich nicht Roſen i in dem Eheſtande erntete,