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Mehrere Tage vergingen, Adrian war wieder her⸗ geſtellt und beſorgte ſeine Geſchäfte; doch blieb ſeine Stimmung nach wie vor gereizt. Täglich hörte ſie, wie er in ſeinem Zimmer irgend einen„geſinnungsuntüch⸗ tigen“ Pfarrer oder Candidaten zur Ordnung riefz täg⸗ lich wiederholte ſich die Abfaſſung von Beſchwerdeſchrei⸗ ben gegen irgend eine Gewalt, die die Rechte und das Anſehen der Kirche zu beeinträchtigen drohte.
An einem ſtillen Sonntagnachmittag, ſaß Regine in ihrer Stube und ſchrieb. Sie glaubte Adrian aus⸗ gegangen und hoffte den Brief ohne ſeine Cenſur zur Poſt befördern zu können. Vor ihr lagen Briefe von Joachim und Irenen; Erſterer hatte ihr gehaltvoll und
heiter geſchrieben, Letztere wie immer, trunken von einer


