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fragte ſie ſich:„wenn er nun ſo krank wäre, wie er aus⸗ ſieht? Es wurden ja ſo viele von der Krankheit an⸗ geſteckt, konnte nicht auch e
Hier hörte ſie entſetzt auf, in Worten zu denken, aber vor ihrem inneren Auge ſtieg neben Adrian's ſchla⸗ fendem, vielleicht bald lebloſem Kopf, Paul's junges, männliches Geſicht empor und neigte ſich zu ihr;— ſie war frei!
Mit einem erſtickten Schrei warf ſie ſich neben Adrian's Lager auf die Kniee; ſie hatte den Gedanken, daß Adrian ihr genommen werden könne, nicht mit der Bitte zu Gott um Abwendung eines ſolchen Schickſals verbunden, ſie hatte Adrian nur die Augen zugedrückt, um denen Paul's zu begegnen.„Deine Gedanken, Regine, ſind Chebruch, Deine Wünſche zerſchmettern die ſteinernen Tafeln, auf welche Gott ſeine Gebote ſchrieb, Deine Seele knüpft lockende Bilder an den Tod des Dir angetrauten Gatten, Deine Sorge, Deine Thränen gelten mehr dem zeitlichen Wohl des Gelieb⸗ ten, als dem Dir im Angeſichte Gottes Verbundenen. Wache, Regine, wache!“


