Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Theilnahme, die man allgemein, wie ich ſehe, hier für den Gottesläſterer hat.

Eine kleine Pauſe entſtand. Es ſchien, als beſorge Jeder, durch eine abfallende Antwort ſeinen gläubigen Sinn zu compromittiren.

Von Gottesläſterung, begann jedoch alsbald der eifrige Vertheidiger von Neuem,kann ebenſowenig die Rede ſein, als von einer Gleichſtellung der Aerzte mit Charlatanen; denn wenn ſich Gott einmal als Menſch den Menſchen zeigte, ſo haben dieſe auch damit das Recht gewonnen, ihn unter menſchlicher Geſtalt abzu⸗ bilden. Jedenfalls muß doch dem Künſtler das Recht bleiben, einen Gegenſtand in der Weiſe darzuſtellen, wie er ihn, ſeiner individuellen Auffaſſung nach, bedeu⸗ tend und begeiſternd findet. Daß dieſer Chriſtus den Begriffen der altgläubigen Lutheraner nicht entſpricht, läßt ſich begreifen; dafür entſpricht er aber um ſo mehr dem Bilde, das in der Vorſtellung gegenwärtiger und kommender Generationen liegt. Es lehrt prophetiſch, daß eine Zeit kommen wird, in welcher es nicht mehr eines unfaßbaren Wunders bedarf.

Ja, ja, die Zeit iſt ſchon da, in welcher er zum andern Male verlängnet wird, fiel Adrian mit finſterem Tone ein.

Schweifen wir nicht ab, unterbrach ihn der