Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Als Adrian dieſe Worte hörte, litt es ihn nicht mehr an ſeinem Platze. Er mußte hinein, mußte hören, wie man urtheilte, und ſo verließ er denn Regine, indem er ſie zur Unterhaltung auf ein kleines, unbedeutendes Genrebild verwies, und ſie vor dem Raub der Sabine⸗ rinnen warnte, der die Augen einer Frau nicht feſſeln dürfe.—

Adrian mußte wohl durch irgend eine Bemerkung das Signal zum Ausbruche der Erörterung gegeben haben, denn an die Stelle der früheren Ruhe trat bald der Laut widerſprechender, geſteigerter Stimmen.

Regine wagte ſich nicht hinein, trat aber der Thüre näher, um kein Wort zu verlieren.

„Wo ſteht geſchrieben,“ ſagte Adrian,„daß der.

Heiland bei dem ſchon geöffneten Grabe das Wunder der Auferweckung verrichtete? Sagt nicht das Wort der heiligen Schrift:„Da Jeſus in das Haus des Jairus kam, ließ er Niemand hineingehen, denn Petrus, Jaco⸗ bus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter.“ Ort und Perſonen waren damit unabänderlich dem Ma⸗ ler gegeben, und nie hätte er wagen ſollen, in ſo tadelns⸗ werther Weiſe von dem Worte der Evangelien abzu⸗ weichen.“

„Er mag,“ wendete Roßleben entſchuldigend ein, „aus der Geſchichte des Jünglings zu Naim die Sce⸗