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genden Verfahren geführt wurde, ſo, fühlte er doch, daß ein Schritt geſchehen müſſe, der durch neue Ein⸗ drücke die niederſchlagenden Scenen des geſtrigen Abends im Schatten zu ſtellen vermochte, und deshalb ſprach er beim Frühſtück den Wunſch aus, die ſeit ei⸗ nigen Tagen in B. eröffnete Gemäldeausſtellung mit Reginen in Augenſchein zu nehmen. Sie willfahrte, wie ſtets, wenn auch nicht mit dankbarer Freude.
Während der ſchlafloſen Nacht und den mechani⸗ ſchen Geſchäften des Morgens, war die Sehnſucht nach Verſtändigung und Verſöhnung, nach einem ein⸗ zigen liebevollen Wort, welches alle Thränen aus ih⸗ rem Herzen gewiſcht hätte, immer dringender in ihr ge⸗ worden und hatte ſie ſogar bis zu dem Entſchluſſe ge⸗ trieben, eine offene Unterredung mit Adrian zu wagen. Sie wollte ihn bitten, ihre Eigenwilligkeit zu verzeihen, und Geduld und Nachſicht für ſie zu haben.
Aber alle dieſe Worte blieben ungeſprochen, denn ſchon die Einleitung ſchnitt er durch den Ausſpruch ab, daß ein wiederholtes Beleuchten vergangener und des⸗ halb unabänderlicher Begebenheiten eine um ſo gefähr⸗ lichere Gewohnheit ſei, je mehr der Inhalt derſelben vergeſſen zu werden verdient.
Ein wiederholtes Beleuchten abgethaner Stim⸗ mungen ſchien ihm nutzlos und lähmend, weil der of⸗


