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lung, die er ſchon jetzt einnimmt, den hohen Gehalt, der auch in Anſchlag zu bringen iſt, da der Menſch bekanntlich nicht von der Luft lebt, ſo—“
„Allerdings lebt der Menſch von der Luft,“ fiel Joachim eifrig ein;„die neueſten wiſſenſchaftlichen Entdeckungen lehren, daß die Pflanze aus der Luft die Beſtandtheile zieht, die nach geheimnißvollen Mi⸗ ſchungen ſich in die Stoffe umwandeln, die Thiere und Menſchen nähren. So wird indirect der Menſch durch die ſich verdichtenden Gaſe der Atmoſphäre er⸗ halten, und was iſt Gas anders, als zerſetzte Luft?“
„Das ſind Anſichten,“ proteſtirte die Tante. „Adrian ſagt: Wir leben von Gottes Gnade, Sie ſagen: Man lebt von der Luft, Regine hörte ich ein⸗ mal ſagen: Man lebe von der Liebe, und ich ſage ganz einfach: Man lebt von einem kräftigen Bouillon, einem ſaftigen Braten und entſprechendem Salat oder Compot.“
„Dann ſagen wir im Grunde Alle dasſelbe,“ be⸗ gütigte Joachim und wollte eine längere Auseinander⸗ ſetzung beginnen, aber das Abendbrot war ſervirt und führte zu Geſprächen, die ſich zum großen Theil auf Joachims jüngſte Tochter und ihr gemeinſchaftli⸗ ches Leben auf der Geiſenburg bezogen. Erſt ſpät am Abend wanderte Joachim mit ſeinen Schätzen auf ſein


