Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Zeit recht gut den verſchiedenen Pflichten der Tochter, Frau und Mutter nachkommen, und dabei doch den Zweck des Daſeins ganz erfüllen.— Doch laſſen wir das! Sagen Sie mir lieber, was und wie Ihnen Adrian ſchrieb?“ Joachim zog einen viereckig gebrochenen Brief mit großem Siegel mühevoll unter ſeinen klap⸗ pernden Inſtrumenten hervor; dabei erinnerte er ſich auf's neue ſeiner Petrefacten, bemächtigte ſich eines ſolchen Kleinods, und begann mit Hilfe eines Meſſers die mit Erde zum Theil noch gefüllten Vertiefungen des genannten Gegenſtandes zu reinigen.

Die Tante hatte, nach einem halb mitleidigen Blicke auf das unmoderne, breite Couvert, das Schrei⸗ ben neugierig entfaltet und geleſen, während Regine, emſig ſtickend, keinen weitern Theil an der Unter⸗ haltung zu nehmen ſchien.

„Ein frommer Mann,“ ſagte die Generalin, deren Stimme von einem unterdrückten Gelächter gebrochen zu werden drohte, indem ſie die Reſte des Streuſandes der ſich aus dem zuſammengefalteten Papier auf ihr Kleid ergoſſen hatte, abſchüttelte—„ein wahrer Anker für die Frommen in dieſen Zeiten der Aergerniß und Gefahr. Rechnet man nun noch zu dieſer vertrauen⸗ erweckenden Eigenſchaft die glänzende Zukunft, die

ihm ſeine Befähigung eröffnet, die bedeutende Stel⸗