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des Ueberfluſſes zu geben, hatte es ſie keine Mühe gekoſtet, ihre Nichte in die erſten Cirkel einzuführen, denen ſie ſich durch ihren Rang ſowohl, wie durch erwieſene Gaſtfreundlichkeit genügend empfohlen hatte. — Die beiden Damen hatten ſich vortrefflich ver⸗ tragen. Die gefeierte Nichte war der Tante für den Glanz dankbar, mit dem ſie ſich umgeben ſah, und dieſe anerkannte lebhaft den unerſetzlichen Reiz einer anmuthigen, jungen Perſönlichkeit, die durch ihr an⸗ ziehendes Walten den Werth ihrer Feſte erhöhte, und, als der erſte Schauer der befriedigten Eitelkeit vor⸗ über war, eine Partie macht, die ganz den Wünſchen und Erwartungen der Tante entſprach.
Sie begrüßte Joachim mehr heiter, als herzlich. Der alte Herr mit ſeinen hellen Augen und ſeiner eigenthümlich dunklen Redeweiſe war für ſie ſtets ein Gegenſtand kindiſcher Neugierde oder ungerechtfer⸗ tigten Tadels, den ſie aber nicht auszuſprechen wagte,
da ſie ſeinen Zorn, welcher freilich noch paim
geſehen oder gefühlt worden war, mehr wie a Andere fürchtete.
„Sie entſchuldigen meine ſpätere Begrüßung, ver⸗ ehrter Schwager,“ ſagte ſie, die aufgebauſchten Taſchen Joachim's muſternd;„aber ich glaubte, daß Vater und
Tochter eine ganz ungeſtörte Beſprechung noth thäte,


