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bens ſetzt jedem ſeine Schellenkappe auf und hängt ihm ſeinen Flitterſtaat an; der Mummenſchanz wird mir läſtig und Adrians ernſte Richtung ſoll mir wohl thun.“
„Man nennt Adrian aber nicht nur ernſt, ſon⸗ dern auch unduldſam, fanatiſch und in der orthodo⸗ reſten befangen,“ ſagte Joachim bedenklich; „biſt Du auch ſicher, daß Euer Glaube derſelbe und Euer Ziel dasſelbe iſt? Denn das muß es ſein, wenn Dich die itnmier gleichen Pendelſchwingungen ſeines Strebens nicht ermüden, der regelmäßige Kreis⸗ lauf ſeiner Wünſche und Hoffnungen nicht beläſti⸗ gen ſoll.“
„Sein Glaube iſt der meinige,“ ſagte Regine ernſt, „nie habe ich den Muth finden einen kriti⸗ ſchen Blick auf die Lehren oder D Dogmen unſerer Confeſſion zu werfen,— ſo ſtimmen wir in der Haupt⸗ ſache jedenfalls überein.“
Joachim ſchwieg; er hatte noch etwas auf dem Herzen, zögerte aber, den Punkt zu berühren. Als aber Regine ihn aufforderte, ſeine Gedanken unver⸗ hohlen kund zu gben ſagte er endlich bedenklich: „Wie aber nun, wenn Dein Herz auch ſein Recht ver⸗ langte und einmal für einen Mann ſpräche, der Dich liebte— zu ſpät?“


