Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

0

rend ſein Blick von Zeit zu Zeit die Uhr befragt, die

neben der Maſchine ihren feſten Platz gefunden hat. Auf dem Perron hat ſich indeſſen ein wirres Durch⸗ einandertreiben entfaltet. Paſſagiere mit Reiſetaſchen, Schirmen, Kindern und Ueberſchuhen beladen, entſtrö⸗ men den geöffneten Waggons, drängen nach der Erpe⸗ dition, nach der Reſtauration, vertheidigen ihr Gepäck gegen zudringliche Laſtträger, rufen nach einem Fiaker und ſtemmen ſich der Flut der neu hinzukommenden Paſſagiere entgegen. 5 Da beginnt die Glocke eilig zu läuten, die letzten Colli fliegen wie Bomben in die Packwagen, einige noch raſch herbeieilende Paſſagiere werden dann halb mit Gewalt in die entſprechenden Coupees geſchoben, der Maſchinendirigent tritt auf ſeinen Poſten, die Conduc⸗ luftigen Sitze, der letzte

teure ſchwingen ſich auf ihre Schlag verhallt, der Zug geht ab.

In langen, ſchweren Athemzügen beginnt der Lauf, dann werden die Bewegungen der Räder eiliger, der lang zurückgreifende Arm weift raſcher, die weiße Flagge des Dampfes entfaltet ſich dichter, und unter Brauſen und ſchrillem Aufſchrei wirft die geſchmeidige Schlange Berg und Thal, Tunnel und W entgegen.

Der Perron war wieder

zald, die eherne Stirne

leer geworden; die Wa⸗*

2

B de th he

ſp

R