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Der letzte Zug iſt ſen. Mit langem, gellendem Pfiff hat die arbeitende Locomotive die Station erreicht, aus dem geöffneten Ventile ſteigen ſpiralförmig ſich krei⸗ ſelnde Dampfwölkchen und verflüchtigen ſich ſchnell in der reinen Luft. Die in raſchem Sinken begriffene Sonne wirft röthliche Strahlen auf die Metallglieder der Maſchine, daß ſie wie flüſſiges Gold aufleuchten, und der Wind, der kaum noch mit den halbgeöffneten Lindenblüten ſpielte, bemächtigt ſich jetzt des feinen Aſchenſtaubes, um ihn in die Augen und Haare der Reiſenden zu ſtreuen. Neben der Locomotive, der eine neue Ladung Kohlenfutter zugefahren wird, ſteht mit rauchgeſchwärztem Geſicht der Führer, die eine Hand aufſtützend, wie etwa der abgeſeſſene Reiter den Arm auf den Sattel des verſchnaufenden Pferdes legt, wäh⸗ Kinder der Zeit. J.


