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ſeine Unternehmungen mit den Bewegungen Manns⸗ feld's nicht im gehoͤrigen Einklang. Beide handelten vereinzelt, während Tillh ſich mit Corduba vereinigte und den Markgrafen bei Wimpfen in entſcheidender Feldſchlacht vernichtete.
Aber nicht lange, ſo trat ein neuer abenteuerlicher Held zum Schutz des geachteten Boͤhmenkoͤnigs auf. Prinz Chriſtian von Braunſchweig, ein Bruder des regierenden Herzogs und Adminiſtrator des Bisthums Halberſtadt, richtete ploͤtzlich aus eigenen Mitteln eine kleine Streitmacht auf, pluͤnderte die reichen niederſaͤch⸗ ſiſchen Abteien und Kloͤſter, prägte Muͤnzen mit der Inſchrift:„Gottes Freund, der Pfaffen Feind!“ und zog in Eilmaͤrſchen auf die Rheinpfalz los. Nach einem moͤrderiſchen Treffen mit Tilly vereinigte er ſich ſehr ge⸗ ſchwaͤcht mit Mannsfeld. Aber Tilly und Corduba er⸗ laubten ihnen nicht, feſten Fuß in der Unterpfalz zu faſſen. Beide Abenteuerer warfen ſich nun auf das Elſaß, wo ſie ſich in den reichen Beſitzungen der Ritterſchaft und Geiſtlichkeit erholen und zu neuen An⸗ griffen verſtärken wollten.
Mitten unter dieſen Kampfen wurden von Fried⸗ rich's Schwiegervater, dem Koͤnige von Großbritannien, und anderen befreundeten Fuͤrſten Unterhandlungen mit


