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ſich die Lutheraner entfremdet, durch neue druͤckende Auflagen zu Deckung ſeiner verſchwenderiſchen Aus⸗ gaben die Staͤnde erbittert, durch Mangel an Muth und Regierungsfähigkeit die Achtung der ganzen Nation verſcherzt.
Um das Maß der boͤſen Vorbedeutungen zu fuͤllen, trennte ſich noch Graf Mannsfeld, der nicht unter dem Obercommando des Fuͤrſten von Anhalt dienen wollte, vom koͤniglichen Heere und zog ſich mit ſeinen Truppen in das von ihm beſetztgehaltene Pilfen zuruͤck. Nur Obriſt Carpezan erhielt die Erlaubniß, mit ſeinem Re⸗ giment bei der Hauptarmee bleiben zu duͤrfen.
Auf dem Plateau des ſogenannten weißen Berges unweit Prag hatten die Schaaren Friedrich's Poſition gefaßt und einige leichte Schanzen aufgeworfen. In den erſten Novembertagen war einige Stunden davon die ganze baieriſch ⸗oͤſterreichiſche Macht von Herzog Marximilian vereinigt und der Plan zur Schlacht von ihm mit den Feldherrn Tilly, Tiefenbach, Bougquoi und Verdugo berathen worden.— In Prag war Alles in der hochſten Aufregung. Vergebens baten die boͤh⸗ miſchen Magnaten den Koͤnig, ſich in dieſen verhaͤng⸗ nißvollen Tagen in die Mitte ſeiner Truppen zu begeben. Vergebens warf ſich ihm Ludmilla in einſamer Stunde


