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gen die verhaßten kaiſerlichen Statthalter zu Prag ge⸗ richtet ſein ſollten.
Hier und dort verſammelten ſich die Deputirten von Ritterſchaft und Städten zu geheimen Berathungen, und ein ſolcher Convent war an dieſem Abend auch bei dem Freiherrn von Lowoſitz vereinigt. Wir vernahmen vorhin aus Ludmilla's Munds ein Fragment der von Carpezan an ſeine Mitgenoſſen gehaltenen kraͤftigen Anrede. Laſſen wir den darauf ſich erhebenden Sturm losbrechen, ohne uns um die Namen der einzelnen Sprecher zu bekuͤmmern.
„Auf, zu Boͤhmens Rettung! Gut und Blut fur unſer Vaterland!“
„Nieder mit allen Verraͤthern unſerer Freiheit!“
„Die kaiſerlichen Statthalter haben uns zu Wien angeſchwaͤrzt; ſie ſind Alle erzkatholiſch und öſterrei⸗ chiſch geſinnt; laßt uns ihnen auf den Leib ruͤcken, ſie ſollen und muͤſſen uns Rede ſtehen.“
„Martiniz und Slawata vor Allen! Mit Hunden und Peitſchenhieben laſſen ſie ihre proteſtantiſchen Un⸗ terthanen zur Meſſe hetzen.“
„Waren es nicht die Beiden, die ſchon damals un⸗ ter Kaiſer Rudolph ſich allein geweigert, der Sitzung


