Druckschrift 
Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

dern. das neine r bei

auch eſſer, diger ſtervi einer Deine

rung mmt, tigen äche,

ver⸗

und Zum

ichter kam,

Die Haine rauſchen.

Als ſie wieder rauſchten über blumenreichen Auen in der Hochſommerpracht, durchwandelte Roſa ſie wieder mit der Farbe der Geſundheit auf ihren Wangen.

Aber Ehre wem Ghre gebührt! und wir wollen es offen der Probſtin Carlander zur Ehre ſagen, daß nicht bloß die Friſche der Haine, nicht bloß der Vater und die belebende Arbeit mit ihm, ſondern auch Tante Karins Mittel, ihr ſtärkender Bitterer und ihre wohlriechenden belebenden Kräuterbäder zu Roſa's vollkommener Wiederherſtellung beitrugen.

An Leib und Seele wieder geſund und über ihren Vater beruhigt, konnte Roſa jetzt ihre Auf⸗ merkſamkeit und Sorgfalt vollkommen Allgott wid⸗ men, der ihrer ganzen Theilnahme bedurfte. Er hatte richtig geahnt. Der junge Herr Adolph Weſter führte bald Dora mit ihrem fröhlichen Lachen aus dem Hauſe und auf ſeines Vaters Gut, weit, weit von Heſtervi, und der arme Allgott war nahe daran darüber in Schwermuth zu verfallen. Aber Roſa be⸗

kam juſt um dieſe Zeit ein ungemeines Intereſſe an gottländiſchen Alterthümern und wußte Allgotts frühere Neigung zu Nachgrabungen nach ſolchen neu zu wecken; als er daher bald nachher auf dem Gut Oeſtervi ſelbſt eine Gruppe alter Fa⸗ milienhügel entdeckte, die ihm eine reiche Aus⸗ beute an Münzen aller Art, Spangen, Armringen und dergleichen gewährte, da veranlaßte ihn Roſa zur Errichtung eines kleinen Muſeums, das nun⸗