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por.„Sie lebt! Gott ſei Lob und Dank!“
rief er.
„Sie lebt! Sie lebt! Gott ſei Lob und Dank!“ tönte es unter der Menge im Zimmer.
Jetzt ſtürzte Allgott mit dem Arzt herbei, den er ſchleunigſt hergerufen hatte, und auf ihres Vaters Armen wurde Roſa in ſein inneres Zimmer
gen, wo Alles ruhig und ſtill war.
Nachtmahl. Wie die Wogen an das Ufer ſchlagen! Am
Ufer, wo ich dieſe Bilder zeichne, drängen und
heben ſie ſich ſchäumend, als wollten ſie das ganze Inſelchen erobern, und jede neue Woge kommt etwas weiter als die frühere. Aber eine unſichtbare Hand treibt ſie zurück: bis hieher und nicht weiter! Sie gehorchen murrend, ziſchend, ſie müſſen gehorchen, und grün ragt die Inſel mit ihren Hainen und Gärten, ſonnenbeglänzt und hoch aus dem Bad der bittern Wellen empor.
Haſt Du in langen Tagen und Nächten am Krankenbett eines geliebten Weſens gewacht, haſt Du die Wogen der Krankheit Tag für Tag gleichſam Sturm gegen ſein Leben laufen und dieſes mit jedem Tag mehr unterliegen geſehen, dann haſt Du verſtanden was Roſa's Vater wochenlang am


