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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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Windeln, mein Mädchen, mein liebſtes Kind.. Soll ich Dich nun auch in Dein Leichentuch hül⸗ len?.. Sollſt Du nicht mehr hören, was ich Dir gerne ſagen möchte? Roſa, Roſa, Roſa! Und des Vaters heiße, ſchwere Thränen fielen auf der Toch⸗ ter leichenblaſſes Geſicht.

Das Zimmer hatte ſich mit Leuten gefüllt, denn in der Angſt des Augenblicks hatte Niemand daran gedacht die Thüre zu verſchließen, und es iſt dem ſchwediſchen Publicum eigen, daß es ſich berechtigt glaubt Bräute und Sterbende zu ſehen, wenn es will, und es will das immer, wenn es Gelegenheit dazu hat, weil es mit einer gar ſchönen Portion Neugierde ausgeſtattet iſt. Aber es war nicht die Neugierde allein, was jetzt dieſes Zimmer bevölkert hatte. Lector Norrby war allgemein bekannt und geachtet in Wisby, ſeine Tochter war allgemein be⸗ liebt, und das ſchöne Verhältniß zwiſchen Vater und Tochter war ebenfalls allgemein bekannt in dieſem Städtchen. Eine mehr als gewöhnliche Theilnahme führte alſo die Menge zuſammen, und Viele weinten über die Scene, der ſie beiwohnten.

Aber des Vaters heiße Thränen, die auf der Tochter kaltes Geſicht fielen, erweckten das betäubte Leben wieder. Sie öffnete die Augen, richtete ihr Haupt empor, ſah ihren Vater und ſagte, indem ſie ihre Arme um ſeinen Hals ſchlang:Weine nicht! Ich bin glücklich. Ich bin bei Dir! Und ſie ver⸗ barg ihr Geſicht an ſeiner Bruſt. Eine ſchwache Röthe wiederkehrenden Lebens hatte ſich darüber verbreitet.

Lector Norrby hob ſie auf ſeinen Armen em

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Wie Ufer, wo heben ſie Inſelchen weiter al treibt ſie gehorchen und grür Gärten, bittern V Haſt Krankenbe haſt Du gleichſam mit jeden Du verſt