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und ſehr tief, ſo daß die Tritte der Männer ihr
den Weg bahnen mußten. So ging es eine gute Weile glücklich, aber auf einmal verlor Roſa, ſie wußte nicht wie es kam, ihre Begleiter aus dem Auge, der Wind, der ſich erhob, trieb den Schnee wie einen Rauch über das Eisfeld und verwehte die Spuren der Männer. Roſa ſah Nichts mehr und wußte auch nicht recht, wo ſie war. Starkes Glockengeläute ſcholl betäubend an ihre Ohren; kraftlos ſetzte ſie ſich auf einen zuſammengeblaſenen
Schneehügel am Fuß eines Eisberges, und eine Art von ſtillem Irrſinn bemächtigte ſich ihrer. Während
der Nacht leitet. Sie fühlte weder Schwäche noch
deſſelben meinte ſie einen ſchönen alten Mann mit ſilberglänzenden Haaren von der Seeſeite auf ſich zutreten und ihr ein Stück Brod reichen zu ſehen. Sie aß es begierig und fühlte ſich hernach wunder⸗ bar geſtärkt und belebt. Sie gewann Bewußtſein und Klarheit wieder, ſchaute mit hellen Blicken um ſich her, aber den alten Mann ſah ſie nicht mehr. Sie hob ihres Vaters Stock, den ſie auf dem Schnee zu ihrer Seite wiedergefunden hatte, auf, erhob ſich, und ſo allein ſie jetzt auf dem eisbedeckten Meere ſtand, ſo fühlte ſie ſich doch ſtark genug, um die Wanderung fortzuſetzen.
Ein anderer Anblick belebte jetzt auch ihren Muth. Es waren Wisby's Tempelruinen und Thürme, die ihr, beleuchtet von den Strahlen der untergehenden Sonne, hell entgegenglänzten. In mildem Glanz ſtrahlten ſie aus den dunkeln, mit Schnee erfüllten Wolken hervor und zeigten ihr den Weg, wie der Leuchtthurm die Seefahrer in


