Druckschrift 
Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

216

zu fühlen anfing, drückte ſchweigend ihres Vaters Brief und Stock an ihr Herz, und ihr einziges Geket war ihn noch einmal ſehen zu dürfen, bevor ſie ſterbe. Mit freundlichen Blicken ſah ſie ihre Un⸗ glücksgefährten an. Das ſchien dieſe Leute aufzu⸗ muntern, und es war ihnen lieb, wenn Roſa manch⸗ mal den Arm des Einen oder Andern nahm, um ſich zu ſtützen. Aber meiſtens ging ſie allein. Ihr Körper war ungemein elaſtiſch und leicht. Sie hatte ſeit ihrer erſten Jugend ihren Vater auf langen Wanderungen begleiten dürfen.

Der 3. Februar graute. Im Oſten ſah man einen bläulichen Rand. War es Land? Dann hatte man noch Hoffnung es zu erreichen. Oder war es die offene See? Dann war man rettungslos ver⸗ loren. Dieſe Fragen und Betrachtungen wurden indeſſen nicht laut ausgeſprochen. Man wollte ein⸗ ander nicht mit vergeblichen Hoffnungen hintergehen; man wollte einander nicht durch unnöthige Befürch⸗ tungen niederſchlagen. Der hellgewordene Tag be⸗ antwortete die Fragen. Es war Land! Jetzt zum erſten Mal während der Fahrt brachen Thränen aus den Augen des muthigen jungen Mädchens; ſie konnte jetzt hoffen ihren Vater und ihre Heimath wiederſehen zu dürfen, und ſie dankte Gott.

Auch die Andern erhoben dankbar ihre Blicke zu Ihm da droben, wie der düſtere Wallin den Lenker ihrer Schickſale nannte, indem er zum erſten Mal gerührt ſchien.

Vermuthlich heftete er, der an der Spitze des

kleinen Zuges ging, ſeinen Blick allzu ausſchließlich auf das noch entlegene Land, denn in einem Nu

war er im A hilfrei dem fe Sch einand Vatere aber war ſich de mögli den W ſollten ſuchte Wage ein, d waren. W gehüte Den gewiſſ Eigen einige 3 mittas die 3 und an's Wohn einen Minu Beide