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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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müthsbewegungen, die ununterbrochene Stille, worin Jeder ganz ungeſtört ſeinen eigenen Gedanken über⸗ laſſen wurde, die finſtere Winternacht, die von den aufrecht ſtehenden Eisſtücken da und dort mit tau⸗ ſendfach wechſelnden Geſtalten bevölkert wurde, Alles wirkte mächtig auf die Einbildungskraft.

Man meinte, die drei Todten nähmen an der Wanderung Theil. Aber man wollte ſich nicht nach ihnen umſehen. Es war unheimlich ſich ihre An⸗ weſenheit zu denken. Aber man hatte ihre Leichname ausgelegt; man wagte es nicht ihre Schatten zu verſcheuchen.

Am erſten Februar um Mittag war das Boot in Folge des vielen Schleppens dermaſſen beſchädigt, daß man im Fall eines offenen Waſſers keinen Dienſt mehr von ihm erwarten konnte. Es war alſo das Beſte es zu verlaſſen. Daß die Kräfte immer mehr mitgenommen wurden, wollte man ſich ſelbſt nicht einmal geſtehen. Man brachte eine Art von Schlitten zu Stande. Die Poſtfelleiſen, der koſtbare Salzbeutel und ſonſt die nothwendigſten Dinge wurden aufgeladen. Das Uebrige überließ man ſeinem Schickſal. Auf den Poſtfelleiſen hatte man einen möglichſt bequemen Sitz für Roſa einge⸗ richtet. Aber ſie wollte lieber gehen, als ſich noch länger von ihren erſchöpft'n Reiſegefährten ziehen laſſen. Noch fühlte ſie ihre Kräfte friſch, und ge⸗ ſtützt auf ihres Vaters Stab, den ſie mitgenommen hatte, ſchritt ſie rüſtig neben den Andern her. So begann die Wanderung auf's Neue. Voraus ging Wallin mit dem einen Compaß. Immer mehr Eis⸗ berge und Eiszacken, die man umgehen mußte, er⸗

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