mit jetzt Man nahm See⸗ und man in Erſatz ging urden agen, bis Roſa cölni⸗ n be⸗
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Herzloſigkeit gegen ſchutzloſe und verlaſſene Brüder begehen.
Aber man mußte. Die drei Leichen wurden auf das Eis gelegt, der Sohn der Wittwe zwiſchen den beiden andern. Das Schickſal dieſes Jünglings erregte die wärmſte Theilnahme ſowohl um ſeiner ſelbſt als um ſeiner Mutter willen, und ungehört von jedem irdiſchen Ohr flüſterte Roſa, indem ſie ſich über ſein blaſſes Geſicht hinabneigte:„Für Deine Mutter und Deine Geſchwiſter werde ich ſor⸗ gen, wenn ich— je wieder heimkomme.“
Als die Leichen hinausgelegt waren, wurde das Boot gereinigt. Man ſchaffte alles Eis hinaus, um es leicht und frei zu machen. Da hörte man plötzlich unter dem Eis ein donnerähnliches Gekrache. Man wußte, was das bedeutete. Die Poſtfelleiſen und die übrigen Sachen wurden wieder in das Boot geworfen, mit welchem man ſo ſchnell als möglich weiter eilte. Eine ſogenannte Stromrinne brach das Eis in der Nähe der drei Leichname auf. Das Eis, worauf die Todten ruhten, wurde nicht erſchüttert, aber ein Stück um das andere wurde auf die Seite geſchleudert. Bald lagen die Todten unter einem ungeheuern Eishaufen begraben, deſſen geborſtene Kanten mit der Pracht zahlloſer Edelſteine in der Sonne glitzerten. Beim Anblick des prächti⸗ gen Grabmales, welches das Meer hier ſeinen Söhnen errichtete, leuchteten die Blicke der Zuſchauer, und es wurde ihnen wunderſam zu Muthe.
Die Wanderung wurde jetzt fortgeſetzt, zuweilen von Eisbergen gehindert, die man umgehen mußte. Der Hunger, die Schlafloſigkeit, die wechſelnden Ge⸗


