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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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Perſonen nebſt zwei Poſtfelleiſen, die mit gewöhn⸗ licher unverbrüchlicher Treue verwahrt wurden. Der Eisgraus war inzwiſchen ganz unbiegſam, es

war, als ſuchte man in einem Sandhaufen herum⸗ zurudern. Er erſtarrte auch immer mehr in der

immer ſtärkeren Kälte.

Immer mehr Sterne zündeten ihre Lichter an in der kalten Winternacht. Der Sattlergeſelle, der den ganzen Tag ſtill dageſeſſen und den Kopf geſenkt hatte, erhob ihn jetzt gegen die flimmernden Him⸗ melslichter, indem er wie in ſtillem Irrſinn, aber mit klarer und deutlicher Stimme ſagte:„Sehet, wie herrlich und licht es da oben im Saale iſt. Laßt uns lieber dahin gehen, als daß wir hier außen ſitzen bleiben und übel fahren.“ Sachte ſenkte er ſeinen Kopf wieder und blieb ſtille ſitzen.

„Jetzt iſt der Geſelle geſtorben,“ ſagte Wallin, indem er zurückſah. Die Uehrigen wollten es nicht glauben. Aber Wallin hatte Recht. Der Geſelle war in den lichten Saal eingetreten. Er ſaß nicht mehr da außen und fuhr übel. Seine Reiſegefähr⸗ ten legten ſeinen Leichnam in den Vordertheil des Bootes. Aber in dem großen Raum unten, wo ſie ſelbſt noch auf Rettung oder Tod warteten, wurde es immer kälter. Die funkelnden Sterne, die zittern⸗ den Nordlichter verſchwanden allmählig.

Die Kälte war ſo ſtark, daß man ſchon kurz nach Mitternacht um das Boot herumgehen konnte. Man glaubte in der Nähe des Fiſcherortes Gniſvärd zu ſein, und die Frage entſtand, ob man nicht das Boot verlaſſen und ſich auf dem neugebildeten Eis an's Land begeben ſolite. Aber der Gedanke an die

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