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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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ſale der Arbeiter möglichſt zu lindern und zu er⸗ leichtern.

Ehe die Wanderung dieſes Tages unter ſolchen veränderten Umſtänden angetreten wurde, dachte man daran ſich gemeinſchaftlich in den Schutz Desjenigen zu empfehlen, ohne deſſen Hilfe alle eigenen Anſtren⸗ gungen vergeblich ſein würden. Mit entblößten Häuptern wurde das Gebet verrichtet, und Roſa ſang mit den Uebrigen einen frommen Vers aus dem Geſangbuch.

Es war zwiſchen drei und vier Uhr Nach⸗ mittags.

Jetzt wurde die Wanderung mit neuem Muth und noch ungebrochenen Kräften angetreten. Aber das Geſpräch, das ſchon vorher höchſt einſilbig ge⸗ weſen, hörte nun ganz auf. Kein Wort wurde ge⸗ wechſelt, das ſich nicht auf die Rettungsarbeit bezog. Als hätte man eine ſtille Uebereinkunft getroffen, verbarg man ſorgfältig ſeine unſtäten Gedanken, ſeine Gefühle der Furcht und der Hoffnung in der eige⸗ nen Bruſt.

Wo das Eis feſt und ſicher war, ging die Fahrt raſch von Statten. Manchmal aber war es ſo ſchwach, daß es brach; zuweilen traf man Waken, wo man ſich im Boot einſchiffen und zu den Rudern greifen mußte. Das Eis ſchien einen immer ſtärkeren Trieb nordwärts zu bekommen, und bald war man am Hafen von Weſtergarn vorbei. Am Abend befand man ſich jedoch in der Nähe von Toffta. Man konnte

die Leute am Ufer ſehen. Aber jetzt war es mit dem Eis vorüber. Das Boot wurde in den Eis⸗ graus hinausgeſetzt. Es war ziemlich klein für neun