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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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war bereits an dieſer Inſel vorbeigetrieben worden und heftete jetzt ſeine Hoffnung auf einen nördliche⸗ ren Punkt näher bei Wisby. In der Nacht war es gefroren. Den Tag über gewann das Eis immer mehr Feſtigkeit und Zuſammenhang. Man konnte nicht mehr daran denken ſich hindurch zu arbeiten, und das größere Boot auf demſelben fortzuſchaffen, war unmöglich. Man beſchloß daher es im Stich zu laſſen. Die nöthigen Sachen wurden in das kleinere Boot geſchafft. Auf den bequemſten Platz wurde Roſa geſetzt, die wohl in warme Kleider ein⸗ gehüllt war. Das größere Boot wurde auf ein großes Stück Eis gezogen und geankert mit der Dragge, die man durch ein in's Eis gehauenes Loch verſenkte. Quer über das kleienre Boot wurde der Maſt befeſtigt, und drei Mann auf jeder Seite ſetz⸗ ten ihre Bruſt gegen die über das Boot hinaus⸗ reichenden Enden des Maſtes und ſchoben es auf ſolche Art vorwärts. An Abwechslung in der Arbeit oder an Ruhe dachte man jetzt nicht. Der Sattler⸗ geſelle hatte manchmal gutwillig die Hand mit an⸗ gelegt, aber er war ſchwächlich und konnte nicht viel keiſten. Auch Wallin hatte ſich geſchont und ging nur dann aus dem Boot, wenn man auf ſicherem Eis war. Im Anfang erweckte dieß Mißvergnügen, aber bald gewöhnte man ſich daran. Er war der Aelteſte, Erfahrenſte und Entſchloſſenſte, und leiſtete großen Nutzen, wenn er ſo im Boot ſtand, nach der ſicherſten Richtung ſpähend und vor unnöthigen Um⸗ wegen bewahrend. Mit ihm oder mit der Wittwe Sohn ging Roſa oft: ſie war fortwährend unverzagt, hatte fortwährend friſchen Muth und ſuchte die Müh⸗

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