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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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Am 27. Januar Morgens 4 Uhr begab man ſich wieder auf die Fahrt. Das kleinere Boot wurde, obſchon es ſeine eigenen Segel gebrauchte, mittelſt eines dicken Taues an das größere gebunden, das einen ſtärkeren Lauf hatte. Und mit friſchem Wind ſteuerte man nach der großen Carlsinſel(einer Fel⸗ ſeninſel, ungefähr zwei Seemeilen von Klintehafen, auf Gottlands weſtlicher Küſte), wo man noch vor Abend einzutreffen hoffte. Alles ſchien eine glückliche Fahrt zu verſprechen, und man ſprach bereits davon, wie man ſich am andern Morgen daheim einen guten Trank zu Gemüthe führen wolle.

So ging die Fahrt den ganzen Tag unter fröh⸗ lichen Geſprächen zwiſchen der Mannſchaft beider Boote von Statten. Gegen Abend rief Wallin, der im größeren Boot am Ruder ſaß, ſeine Cameraden auf das Hintertheil und zeigte ihnen drei Lichter, die er im Waſſer unter dem Tau, das beide Boote vereinigte, zu ſehen meinte. Seine Cameraden mein⸗ ten ebenfalls die drei Lichter zu ſehen, und manchmal ſogar ein viertes. Es iſt bekannt, daß der Um⸗ gang mit dem geheimnißvollen Meer Neigung zum Aberglauben erzeugt. Gleichwohl legten unſere Rei⸗ ſenden jetzt kein beſonderes Gewicht auf die genannte Erſcheinung. Durch das was hernach erfolgte, erhielt ſie jedoch Bedeutung genug.

In der Dämmerung begann man die unange⸗ nehme Erfahrung zu machen, daß man zwiſchen Eis⸗ graus gerieth. Man hoffte jedoch, dieß werde nicht ſonderlich viel zu bedeuten haben, und man werde bald wieder in's freie Waſſer kommen. Dieſe Hoff⸗

nung verſchwand allmählig. Gegen acht Uhr ſaßen