Druckschrift 
Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

waren Frau, Oeland er war em klei⸗ unſere Poſt⸗ krankte Weiter⸗ Mann rreden, letzten häufen 3 Waſ⸗ ohne gehen

hrt in

war, Mäd⸗ über⸗ n, die

201

waren überdieß Gottländer, ſeegewohnte und beherzte Männer, in Gottland wohlbekannt und ſogar etwas begütert; und als Roſa unter ihnen ein Paar alte Bekannte ihres Vaters traf, da trug ſie kein Be⸗ denken mehr ſich ihrer Obhut anzuvertrauen und ganz allein mit ihnen die Rückfahrt nach Gottland anzutreten. Sie fühlte ſich bei ihnen vollkommen ſicher, und Alle ſchienen vergnügt, ja ſogar etwas ſtolz über den ehrenvollen Auftrag, das junge Fräu⸗ lein Norrby zu ihrem allgemein geachteten Vater und in ihr gemeinſames Vaterland zurückzuführen (denn für den Gottländer iſt Gottland in innigerem Sinne das Vaterland als das übrige Schweden).

Sie hatten ſoeben eine ſchnelle und glückliche Fahrt nach Heland gehabt, und da der Wind ſich jetzt nach Südweſt drehte, faßten ſie die Hoffnung, das Meer werde bald eisfrei werden. Sie ſchifften ſich nebſt den Paſſagieren und Poſtfelleiſen ein. In einem der Boote ſaß Roſa, von den Schiffern wie ein Schatz betrachtet, den ſie außer der Poſt ganz beſonders zu hüten hätten, und von Allen geliebt wegen ihres freundlichen Weſens und ihrer muntern Laune.

Die Schiffer waren ſechs Mann ſtark, und wir nennen unter ihnen beſonders einen gutmüthigen und freundlichen Mann, Namens Wahlgren, ſeinen Knecht Carlſon, Marbäck, einen muthvollen und heitern Sohn des Meeres, Wallin, einen Mann von kräftiger Geſtalt, von düſterer und verſchloſſener Ge⸗ müthsart, aber einem Muth und einer Entſchloſſen⸗ heit, wodurch er ſich die Achtung aller ſeiner Came⸗ raden erwarb, ſo daß es ſich in der Stunde der