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Einige Tage nach der Ankunft in Calmar waren
ihre Freunde, Kaufmann E. und ſeine junge Frau, reiſefertig. Die Fahrt mit dem Poſtboot nach Heland ging glücklich und leicht von Statten. Das Meer war hier noch eisfrei, die Luft kalt, aber ruhig. In dem klei⸗ nen öländiſchen Städtchen Borgholm mußten unſere Reiſenden ein paar Tage auf die Ankunft des Poſt⸗ bootes von Gottland warten. Mittlerweile erkrankte die junge Frau E. ſo ernſtlich, daß ſie die Weiter⸗ reiſe auf ein andermal verſchieben mußte. Ihr Mann blieb bei ihr und Beide ſuchten Roſa zu überreden, daß ſie ebenfalls bleiben möchte, denn in den letzten Tagen hatte das Eis ſich vor Heland aufzuhäufen begonnen, ſo daß man von da aus kein offenes Waſ⸗ ſer ſah und die Poſtfahrt vermuthlich nicht ohne Schwierigkeit und ſogar ohne Gefahr vor ſich gehen konnte.
Roſa ſah es ein, wußte auch, daß die Fahrt in dieſer Jahreszeit immer mit Gefahr verbunden war, aber ſie war, wie gewöhnlich die ſchwediſchen Mäd⸗ chen, eine unerſchrockene Natur und wurde jetzt über⸗ dieß von einer Sehnſucht und Unruhe getrieben, die ihr kein längeres Bleiben geſtatteten. Alles was ſie von Axel entfernte und dagegen ihrem Vater näher brachte, war ihr willkommen. Die Poſtſchiffer
Gottland im Sommer 1856 geſehen und geſprochen. Ich erfuhr da auch, wie oft tragiſche Ereigniſſe auf den Gottländer Poſtfahrten bei ihrer dermaligen Einrich⸗ tung eintreffen. Ob jetzt die Anordnungen verbeſſert worden ſind, weiß ich nicht.
und
Knech heitet kräfti müth heit,
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