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Du mich beſitzen ließeſt. Dieſes Gut hat mich aller⸗ dings Auslagen gekoſtet, aber Du befiehlſt es; ich ſtehe dankbar und ohne Murren davon ab. Willſt wer⸗ Du mir noch Etwas laſſen, ſo bin ich bereit es zu und behalten. Verfügſt Du anders darüber, nun wohl, folge meine Schätze, mein Haus, meine Familie gehören Ver⸗ Dir; ich gebe ſie Dir zurück.
Bie„Wenn die Natur, unſere erſte Schöpferin, uns tes abruft, ſo werden wir auf gleiche Weiſe zu ihr ſa⸗ rwei⸗ gen: Nimm eine beſſere Seele zurück, als Du uns venn gegeben haſt. Du wirſt mich weder mäkeln noch zurückweichen ſehen. Ich gebe Dir willig heim, was 3 Du mir ungefordert gegeben haſt.“
ichtet, Lector Norrby unterbrach hier plötzlich ſeine heiten Lectüre und ſaß einen Augenblick ſchweigend da, llt iſt. ſcheinbar damit beſchäftigt, daß er da und dort Zei⸗ ichern chen in ſein Buch legte. Sodann erhob er ſich, in⸗
kt e dem er mit einem Ausdruck von vielleicht tieferer weicht Ruhe als gewöhnlich ſagte:„Heute müſſen Roſa hickſal und wir Alle frühe zu Bette gehen, damit wir mor⸗ Alles gen um acht Uhr bereit ſind. Deßhalb gute Nacht, ſeinen Schwägerin, gute Nacht, Kinder!“ Und freundlich . Er mit Blick und Wort grüßend zog ſich Lector Norrby as er in ſein Zimmer zurück. ſtatten Arme Roſa! Gewöhnlich durfte ſie ihn dahin un begleiten, noch ein Weilchen mit ihm plaudern oder Im ſtudiren und ſchließlich ſeine väterliche Umarmung, achen, zuweilen ſeinen Kuß auf ihre Stirne empfangen; er ein dieſen Abend hatte ſie ſich ſo unſäglich darnach ge⸗ zurück⸗ ſehnt, und juſt dieſen Abend wurde ihr die Thüre
adern, verſchloſſen, wie nie zuvor. Dieß that ihr ſchreck⸗ was lich wehe.


