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Roſa die tröſtenden, ſtärkenden Worte des Vaters in ihre Seele auf. Aber ſie ſagte bloß:„Ich kann Dir nicht antworten, mein Vater, aber mein Leben wird Dir zeigen, wie ich Dich verſtanden habe und wie ich Dir danke.“
Die Sonne war in's Meer hinabgeſunken und die Luft begann kühl zu werden. Vater und Toch⸗ ter verließen die Anhöhe und gingen nach dem Hauſe zu durch die im Nachtwind ſäuſelnden Haine. Geiſterſtimmen ſchienen darin zu flüſtern. Ein leich⸗ ter Schauer überkam Roſa; ſie ſchmiegte ſich näher
an ihren Vater und drückte ihren Arm feſter an
ſein Herz.
Inzwiſchen hatte Probſtin Carlander alle Vorbe⸗ reitungen zur Abreiſe getroffen, und Dora hatte ſich halb todt gelacht, bald über Cora's ernſte Mie⸗ nen, bald über Allgotts luſtige Poſſen mit dem Corps, bald über Petterſons Aufmunterungen an die kleine Johanna während des Einpackens:„Man muß Genie haben, mein Zuckerherz,“ und über ihre när⸗ riſche Antwort:„Nein, Petterſon, das verſteht Ihr nicht, der Korb muß da ſtehen!“ und endlich über ſich ſelbſt und über— Nichts, und man wartete jetzt nur noch auf den Lector und ſeine Tochter, um abzureiſen. Sie kamen, man ſtopfte ſich wieder in die Wurſt, und dieſe rollte in der hellen Sommer⸗ nacht nach Wisby zurück. Die Probſtin und das Corps ſchliefen ermüdet von den Mühen des Tages, die Uebrigen ſaßen mit ihren Gedanken beſchäftigt da. In Roſa's Seele erhob ſich, wie in der nächt⸗ lichen Ruhe der Haine, ein fröhliches Vögelgezwitſcher,
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