44
Schooß und zog alle ihre Kleinodien Stück um Stück ab, um unter tauſend Liebkoſungen und Schmeichel⸗ namen die Kleine damit auszuſtatten; ſie erinnerte ſich ihrer in einem prächtigen Salon beim Schein von Kronleuchtern, umgeben von Bewunderern, ſelbſt jedoch am meiſten mit ihrem kleinen Liebling be⸗ ſchäftigt; ſie erinnerte ſich ihrer weißen Hände auf den Saiten der Harfe, ſie erinnerte ſich ihres Geſangs und ihres ſchönen Ausdrucks bei demſelben, der himmliſche Ahnungen in des Kindes Seele weckte; ſie erinnerte ſich eines hübſchen Jungen, welcher kam, ſich in die Arme der Mutter warf und die kleine Fremdlingin verdrängte, dafür aber ausge⸗ ſcholten und weggeſtoßen wurde, um der kleinen Roſa Platz zu machen, die von Neuem auf den Schooß genommen und mit Liebkoſungen und Zucker⸗ werk überhäuft wurde. Roſa hatte ihre Mutter frühe verloren und niemals dieſe ſpielende, liebkoſende Pflege und Huldigung empfangen, die nur Müttern angehört und für die Kinder daſſelbe iſt, was die Sonne und der Sommerwind für die junge Pflanze iſt. Ihres Vaters Pflege war auch zärtlich, trug aber einen andern Character, wie ſeine Natur. Das konnte nicht anders ſein. Kein Wunder alſo, daß die Erinnerung an ihre Tante und die bei ihr ver⸗ brachten Stunden wie eine goldene Sage, wie ein Zauberbild in Roſa's Seele lebte, und daß ſie nichts Böſes von einer Frau glauben konnte, welche einſt ſie ſelbſt ſo reich und glücklich gemacht hatte, wenn
auch nur für Augenblicke. Kein Wunder ferner, daß
dieſe Erinnerung ſie zu dieſer Frau und ihren Krei⸗ ſen zurückzog, um ſich bei dieſem Leben voll von
Muſik Roſa g den mo U ſie wol welche der ur ihr Ve Als er Weichh wirſt; Herzen wenige ein ed veredel chem 3 iſt keir gen w weil e zu erh das al heit T menhe das E geln, und d ſomme ſterniß 2
orfriſc


