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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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r Seele m Leben. t untreu enigſtens von der as ſie zu ehlt, iſt Willens⸗ ine gute e, meine ll. Aber cht nach in Dei⸗ Du er⸗ in Dein daſelbſt kannſt. Vollkom⸗ ſes hei⸗ em Fal⸗ wahren. wollen

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8 elbſt wenn Du es biſt. Bleibe in der Deines Vaters Hauſe geweſen: gut, einfach, anſpruchslos, wahr, icheitjam hüte Dich mit Deiner Liebe zum Höchſten glänzen zu wollen. Doch davor brauche ich Dich nicht zu u⸗ nen. Eine ondere Beſorgniß geht mir näher. biſt liebenswürdig, meine Roſa— und Andere. 8 Dein Vater werden es Dir ſagen und Dich auf eine andere Weiſe lieben als er. Und S wirſt auf andere Weiſe lieben als Du bisher die Deinigen geliebt haſt; Du wirſt das Gefühl lernen, das man Liebe nennt und das, ſo werth os es auch für die höhere Entwicklung des Lebens ſein mag, dennoch in den Augenblicken ſeiner ſo ſtart empfunden wird, wie die größte Ma auf Erden. Ich möchte Dich nicht davor mein Kind— es mag ght ſein ihre Feuerprobe durchgemacht zu haben— aber ich möchte Dich auch warnen an ihre Macht zu glauben, Dich Zau⸗ ber hinzugeben. Glaube mir, es geht vorü ber wie ein anderer Rauſch, wie die Mittagshitze, wie ein Gewitter. Gedankenloſe Mädchen und Knaben mögen ſich davon hinreißen laſſen, daß ſie in jedem ſeufzer einen Gott zu erkennen glauben. meine Tochter, mußt ſowohl Dich ſelbſt 1— göttliche Liebe höher achten. Denn ſie auf Erden, und wer ſie findet, iſt glücklich. Deßhal fürchte die edle Liebe nicht, ſcheue Dich nicht ien geben und zu empfangen. Fürchte einen Un⸗ würdigen zu lieben, die Schätze Deines Herzens 6 einen ſolchen zu verſchwenden. ile z ge. ſchaffen iſt, um das Höchſte zu lieben!... Deßha