Druckschrift 
Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

uſchüſſe ß Roſa ngiges, nd das Tochter

Vom Probſtin daſſelbe s jetzt Herren allge⸗ iten ge⸗ ſchwe⸗ Stücke

Wieſe n Hai⸗ zte da⸗ Vettern ſa und Und truppen e Prob⸗ iebenen ſſt aber n Frie⸗ ſtillen o das e Leben ge er⸗

Hemüth

gekommen, und ſtill ſchreitet ſie an der Seite des gleichfalls ſtillen Vaters einher.

Oben auf der Höhe iſt es vielleicht noch ſchöner als am Morgen, denn die Sonne, die ſich zu ihrem Untergang neigt, färbt den Horizont und das Meer mit unbeſchreiblicher Pracht.

Lector Norrby ſcheint, wie ſeine Tochter am Morgen, das herrliche Gemälde in ſeine Seele auf⸗ zunehmen, aber mit andern Gefühlen als ſie, und nicht ohne einen bittern Zug auf ſeinen Lippen ſpricht er:

„Wie ſchön doch dieſe Erde iſt, wie gut ſie ſein könnte, wenn die Menſchen beſſer wären, würdiger der Erde, die ſie bebauen und bewohnen! Dieſes Gottland, das durch ſeine Lage, durch den Reich⸗ thum ſeines Bodens ſo begünſtigt, durch ſeine ge⸗ ſchichtlichen Erinnerungen ſo merkwürdig iſt, könnte ſich noch jetzt— wenn auch auf eine andere Weiſe— zu dem Mittelpunkt des Volkslebens erheben, der es früher war. Da kam man aus fernen Landen hie⸗ her und tauſchte materielle Schätze aus und ſammelte einheimiſches Gold; und mancherlei Völker bauten hier ihre Kirchen, deren Ruinen jetzt allein von der entſchwundenen Größe zeugen und beweiſen, was unſer Wisby einſt geweſen. Aber da kam auch der falſche Stolz, der Uebermuth und darauf die Strafe: Krieg, Verwüſtung und Tod. Das heilige Feuer, das nach der alten Sage auf die Inſel hinausge⸗ tragen wurde und dieſelbe hoch über das Waſſer empor⸗ hob, erloſch oder verbarg ſich im Schutte der Jahrhun⸗ derte. Nur ſelten erhob ſich ein Patriot, welcher dem ſchlummernden Funken neues Leben einzublaſen