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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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in einer Art von Vorgefühl einer Zukunft voll un⸗ ausſprechlicher Fülle und Lebensluſt.

Zuletzt kommt ſie zu ihrem Vater, aber hier an ſeiner Bruſt wird ſie ſtille, ſtille wie der junge Vogel unter den Flügeln der Alten, und drückt ihr pochendes Herz, ihre brennende Wange an ſeine ſtarke, ruhige Bruſt, indem ſie bloß flüſtert:„Vater! Vater!—— Ich bin glücklich.“

Und der Vater hält ſie ſtille in ſeine Arme, in die großen Vaterarme wie früher ſo manchmal gedrückt, ſagt aber doch mit einer Art ſanften Vor⸗ wurfs:

„Biſt Du ſo glücklich, daß Du von mir frei biſt?“

„Ja,“ antwortete Roſa,„denn erſt jetzt kann ich recht die Deinige werden!“ Und ſie küßte und um⸗ armte ihn feurig, wie nie zuvor.

Wir bitten die Probſtin Carlander tauſendmal um Verzeihung, daß wir von dem trefflichen Caffee⸗ frühſtück, bei welchem ſie als eine ächte Hausfrau den Vorſitz führte, nichts Anderes ſagen, als daß es ausgezeichnet war und Allen köſtlich mundete. Ebenſo bitten wir die geſetzeskundigen Herren um Entſchuldigung, wenn wir von den wichtigen Verhandlungen des Tages, wie nämlich Lector Norrby ſeine Vormundſchaft an ſeine Tochter ab⸗ trat, und wie dieſe ihre geſetzliche Mündigkeit an⸗ trat, weiter Nichts ſagen, als daß Allés nach Ge⸗ ſetz und Recht und zur allgemeinen Befriödigung, beſonders des Vaters und der Tochter, von Statten ging, denn es zeigte ſich jetzt, wie wohl er ihr klei⸗ nes Gut— das Geſchenk einer Pathin— verwal⸗