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Vater und Tochter / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. von G. Fink
Entstehung
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wollen, und ich eſen h ſtreng,

er Vater, Ich weiß chmal ſo Dir ein Begierde, der dieſe etz, einen ich nicht erächtlich e Kampf endig zu n Und lber ſage ernünftig

Wärme, erkannte echtsſinn, id immer en Beſten

nach ge⸗ verſetzte mancher ar, bloß rgnügen, Dienerin

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für mein Behagen oder für meine Eitelkeit erblickt. Ich habe Dich um Deiner ſelbſt willen geliebt und erzogen; ich habe Dich als ein koſtbares Anlehen betrachtet, das ich zu höhern Zwecken bewahren müſſe; ich habe das Göttliche in Dir verehrt! In dem Augenblick, wo ich Dich aus den Armen Deiner ſterbenden Mutter in den meinigen empfing, als ich Deine kaum geöffneten Augen das Licht ſuchen ſah und Dein kleines Herz unter meiner Hand klopfen hörte, da gelobte ich mir und Dir und ihr, die mir damals entriſſen wurde und mit ihr meines Lebens Sonne, ich gelobte, ſage ich, für Dein Glück zu leben, Dich nach beſtem Wiſſen und Können zu dieſem Licht zu führen, das Du unbewußt ſuchteſt, Dir das Beſte zu geben, was das Leben mir an inneren oder äußeren Gütern verliehen hatte. Mein Kind, ich habe Wort gehalten.

Lector Norrby's Stimme ſchien hier weich zu werden, wie wenn Rührung ihn übermannte. Er hielt ein; aber als er nach einem Augenblick wieder begann, geſchah es mit ſeiner gewöhnlichen feſten, durch ſeltenen Wohllaut ausgezeichneten Stimme.

Ich habe Dir das Beſte mitgetheilt, was ich an Kenntniſſen, an Wiſſen, ſo wie an zeitlichen Gü⸗ tern beſitze. Deine eigene lebhafte Luſt zu Studien zeigte mir den Weg, den ich einſchlagen mußte. Ich ſah, daß Du an dem gewöhnlichen Theil der Weiber nicht genug haben konnteſt, und ich verabſcheute es, Dich mit der matten, armſeligen Speiſe ernähren zu laſſen, womit man gewöhnlich ihr Verlangen nach Lebensfülle und Genuß ſättigt oder vielmehr be⸗ trügt. Ich gab Dir kräftige, aber geſunde Koſt,