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gleichſam von einer andern beherrſcht zu werden, der ſie willig gehorcht. Du meinſt Galathea zu ſehen, ſo lange ſie noch nicht vom Hauch der Liebe belebt iſt.
Im Uebrigen iſt ſie blond wie ein ſchwediſches Mädchen, was ſie auch iſt. Und manche ſolche, glaub' es mir, Leſer, findet ſich in Schweden, obſchon ſie in gewiſſen Stücken von einer Roſa Ferrucci oder einer Roſa Naville übertroffen werden mögen, zum Beiſpiel in der Kenntniß alter Sprachen und in anderer Gelehrſamkeit. Unſere ſchwediſche Roſa Korrby iſt inzwiſchen auch in dieſen bewandert, und das erfahren wir jetzt aus der Ueberſetzung der Ciceronianiſchen Abhandlung über das Greiſenalter, aus der ſie ihrem Vater vorliest, der ihr mit ſicht⸗ barem Wohlbehagen zuhört, wovon vielleicht ein Theil auch auf Rechnung der beiden Thatſachen kommt, daß Roſa eine Stimme von ſeltenem Wohl⸗ laut beſitzt und gut liest. Laßt uns einen Augen⸗ blick mit dem Lector Norrby hören, was der alte römiſche Weiſe durch den Mund der jungen Schwe⸗ din ſpricht:
„Ich ſehe nicht ein, warum ich es nicht wagen ſoll, Cuch meine Gedanken über den Tod mitzuthei⸗ len. Denn ich glaube hier um ſo weiter zu ſehen, je näher ich dem Tode bin. Ich bin überzeugt, mein Publius Scipio und Du, Cajus Lälius, daß Eure Väter, einſt die angeſehenſten Männer und meine vertrauteſten Freunde, leben, und zwar ein ſolches Leben, welches allein den Namen Leben ver⸗ dient. Denn ſo lange wir in das Gefüge des Kör⸗ pers eingeſchloſſen ſind, haben wir im Dienſte des
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