Stande e Welt lathea! ringen?
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cht, fie lich da, rührend welches a in der uch der chmerz, Aber gel des und das elt von ichkeit.“
ein Ge⸗ zu euch te— da rd. Ich ihr lebe öttliche
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in mir, ſie iſt mein Geiſt, mein Alles. Heilige Götter, gebt ihr das Leben, welches allein von euch ſtammt. Götter, gebt mir mich ſelbſt in ihr zurück! ich werde ſonſt bei dieſem Marmorbild, in welches mein Herz ſich ver⸗ graben hat, vergehen vor Schmachten. Ihr Götter, dieſe Schöpfung iſt ja von euch! gebt ihr die Macht, euch zu erkennen, ench zu preiſen.
„Ich bin einſam auf der Erde;. ich beſitze mich ſelbſt nicht mehr! mein Herz iſt da; meine Liebe, mein Leben iſt da in ihr, meinem andern, meinem beſſern Ich.
„Seht, ſie iſt ſo ſchön! Sollte fie nicht mit ihrem Lächeln die Erde verherrlichen? ſollten nicht ihre Thrä⸗ nen allem Uebel, allem Schmerze die Kraft nehmen? Götter, weihet euch dieſen Tempel ein, gießet ihr euern Geiſt, den heiligen Geiſt der Liebe ein! Gebt Leben, gebt Seligkeit! Galathea wird euch ja danken.“
Pygmalion nähertſich Galatheen auf's Neue Thränen glänzen in ſeinen Augen. Hoffnung, Schmerz, brennende Liebe, Verzweiflung erfüllen auf einmal ſeine Seele. Noch einmal legte er forſchend ſeine Hand auf ihr Herz, noch einmal ruft er mit der Liebe tiefſtem Ton: Galathea!
Plötzlich durchrieſelt ein leichter Schauer die Mar⸗ morgeſtalt, der Hauch des Lebens zieht durch ihre Glie⸗ der. Die Bruſt hebt ſich zu einem leiſen Ach! Gala⸗ thea athmet, ihr Auge bewegt ſich, ſie legt die Hand auf ihr Herz. So ſteht ſie eine Weile, gleich als be⸗ ſänne ſie ſich und lauſchte den wunderbaren Bewegun⸗ gen des Lebens. Ein bezauberndes Lächeln öffnet ihre Lippen. Ein Ausdruck ſeligen Selbſtbewußtſeins, frohe Verwunderung verbreitete ſich über ihr Geſicht.
Glücklicher Pygmalion.
So dachte, glaube ich, jeder von den Zuſchauern in dem Augenblick, als Galathea's Blick ſich ahnungsvoll zu ihm wandte, und der Vorhang fiel. So dachte ſicherlich ganz beſonders Graf Alarich, der hinter dem Stuhl der Gräfin Auguſte ſtand und in Galathea's Anſchauung ganz verſunken ſchien. In dem Augenblick, da fie athmete, ſah


