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„Wie?“
ch bleibe bei Deinen Kindern, Wilhelm, bis Du von Afrika zurückkommſt. 4
Brenner ſah mich eine Weile an und ſeine Augen füllten ſich mit Thränen.„O Weiberherz!“ ſagte er und mich bei der Hand nehmend, fuhr er mit durchdringendem Blicke fort:.
„Und wenn ich zurückkomme, wie dann?“
„Wie———— wie du willſt,“antwortete ich.
Brenner ſchwieg wieder eine Weile. Dann ſagte er mit bewegter Stimme:
„Für dieſes Wort würde ich vor kurzer Zeit die Hälfte meines noch übrigen Lebens gegeben haben. Aber jetzt— jetzt iſt es anders. Was ich damals begehrte, will ich jetzt nicht mehr.“
Ich betrachtete ihn fragend, erſtaunt.
„Jetzt,“ fuhr er fort,„iſt meine Lage ſehr verändert. Ich habe auf Erden nichts, als— dieſe armen Kinder.“ *„Ich weiß das,“ ſagte ich⸗
„Ich verſtehe dich, Sophie!“ ſagte Brenner wehmü⸗ thig.„Und dieſe That wundert mich von dir nicht. Aber ſie enthält ein Opfer, das ich weder annehmen kann, noch annehmen darf. Du verweigerteſt dem wohlhabenden Munte deine Hand, du kannſt ſie— dem Bettter nicht reichen.“
„Die Königliche Majeſtät hat mich mündig erklärt!“ ſagte ich.„Darf ich mit dem, was mein iſt, i thun, was ich will?“
„Nein!“ entgegnete Brenner,„das darfſt uu nicht. Denn dein Entſchluß, wenn ſchon er edelmüthig iſt, iſt übereilt, und du ſollſt nichts thun, was du bereuen würdeſt. Deine Ruhe und dein Vermögen ſoll nicht einem zu Grunde gerichteten Hauſe geopfert werden. Das ſoll nicht geſchehen, ſage ich. Glaubſt du denn, ich ſey ein ſolcher Chriſt, ein ſolcher“————
„Stille! ſtille von dem Allem. Die Kinder könnten glauben, wir zanken, und das darf nicht ſeyn. Ueberdies
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