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annehmen, falls ſie etwas Anderes zu beſorgen hätte. Frau Trollmann war ſehr zufrieden damit und bald merkte ich, daß der Dampf von gebranntem Kaffee durch das Haus zog. Und nun fing ich am Bette des kleinen Kna⸗ ben und umringt von den übrigen Kindern an, Geſchichtchen zu erzählen und mir es ganz wohl ſeyn zu laſſen. Meine Erzählung wurde durch Schritte, die im Saale laut wur⸗ den, unterbrochen, während jubelnd die Kinder dem gelieb⸗ ten Voter entgegen eilten. Bald trat er zu ſeinem kran⸗ ken Knaben, der ſehnſüchtig ſeinen Namen rief. Als er mich erblickte, blieb er erſtaunt ſtehen. Ich ſtand auf.
„Du hier, Sophie?“ rief Brenner und führte mich, den Kindern winkend, uns allein zu laſſen, in ein ande⸗ res Zimmer.„Du hier, Sophie?“ wiederholte er, mich forſchend anſehend.
Ich ließ ihm nicht Zeit, lange zu erſtaunen, ſondern ſagte:
„Wie konnteſt Du fortgehen wollen, ohne mir ein freundliches Wort zum Abſchied zu ſagen? Das war nicht ſchön, nicht recht von Dir. Man könnte glauben, Du kümmerteſt Dich um mich nicht mehr, als um eine Seemöwe.“ Das Weinen war mir nahe.
Als der Vikinger ſchwieg, fuhr ich fort:
„Nun kann man ſehen, wer ſeinen Freund am mei⸗ ſten liebt. Du wollteſt nicht zu mir kommen; ich bin daher zu Dir gekommen, um Dir———— Lebe⸗ wohl zu ſagen.“
„Du biſt deswegen hergekommen! Dank.“ Er druͤckte mir die Hand.
Nun wurde es ſchwer, mehr zu ſagen. Ich ſchwieg. Er ſchwieg. Endlich that er ſich Gewalt an und fuhr mit gedämpfter Stimme fort:
„Ich danke Dir, daß Du meine ſcheinbare Nachläſ⸗ ſigkeit ſo freundlich beſtrafſt. Darf ich Dich nun nach Hauſe begleiten und es dadurch bei Deinen Verwandten wieder gut machen?“
„Gehe, wenn Du willſt. Ich bleibe hier.“


