wolle,
ungen einige wieder mehr ich ſo
t mir n wir
Wir ſo in⸗ Flora, einigt Seele ll, die ß ich rgut inter⸗
ſein er⸗ annes mich um nicht inern en!“ habe mich s er⸗ ichtig mge⸗ müth
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neu gefühlt und das Leben und die Welt hellet vor wir geſehen.“
„Ich bin nach Stockholm zurückgekehrt, um auf dem Schloßballe zu erſcheinen. Ich ſchminkte meine bleichen Wangen, ich machte mich ſo ſchön und glänzend, als möglich. Noch einmal ſollte mein Stolz über die Welt triumphiren, die, ich wußte es, ſchadenfroh mit mir ſich beſchäftigen würde. Dann wollte ich einen wichtigeren Plan ausführen, den Plau, zwei edle Menſchen zu be⸗
freien und mit einander zu vereinigen und ſelbſt—
vom Schauplatz abtreten. Sieh' mich nicht ſo düſter fragend an. Sophie: Sey ruhig. Gedanken an Selbſt⸗ mord keimen nicht mehr in meiner Seele. Meine guten Engel, Selma und Lennartſon, haben die Nacht aus meinem Innern verſcheucht und den Tag aufgehen machen; — einige Strahlen deſſelben müſſen ihnen danken, müſſen ſie ſegnen. Sey unbeſorgt um mich! Das Leben und das Leiden, das meiner wartet,— ich werde es geduldig tragen.“
„Oh, Flora!“ rief ich gerührt ans,„wie ſehr ver⸗ dienſt Du ein beſſeres Lvos!“
„Beklage mich nicht!“ rief Flora froh und lebhaft, „beklage mich nicht, Sophie! Ich habe viel gewonnen; Etwas, was ich bisher nicht beſaß: wahren Menſchen⸗ werth. Und ich fühle in dieſem Augenblicke eine Sicher⸗ heit und Ruhe in meiner Seele, wie ich ſie noch nie empfunden habe. Ich fühle, daß ich in den Augen Aller derer geſtiegen bin und ſteigen werde, deren Beifall und Achtung Werth für mich hat. Oh! gönne mir dieſes Be⸗ wußtſeyn, ſo prahleriſch es auch ſcheinen mag, gönne es mir, es hilft mir eine ſchwere, eine bittere Stunde über⸗ lehen.“—————
„Nein! Nicht um mich klage ich. Ich fühle, daß ich überwunden habe. Aber die Vielen beklage ich, die in einer der meinigen ähnlichen Lage ſolcher Gefühle entbehren und für immer verloren gehen, diejenigen, die durch eine falſche Bildung, eine verkehrte Erziehung von


