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mögliche Art Geld verſchwenden, will Schulden machen, will ein Netz von Elend und Sorgen um ihn ziehen. ——— Ha, ſchlauer St. Orme! Wie ſollſt du be⸗ trogen werden! So viel Mühe, ſo viel Liſt, ſo viel Beredſamkeit aufzubieten, um— Armuth und Haß heim⸗ zuführen! Gold und Haß, das könnteſt du umarmen!
——— aber wenn Armuth und Haß ihre Arme um
dich ſchlingen, dann werden wir vielleicht dieſe eiſerne Stirne erblaſſen, dieſen kühnen Blick ſcheuen ſehen—— — dann wirſt du entfliehen wollen, aber——— du wirſt nicht können!“
In dieſem Tone, in dieſem Geiſte fuhr Flora noch lange fort. Selma war inzwiſchen verſchwunden. Die Nacht war hereingebrochen. Ein wilder Sturm brauste über das Feld. Hagel und Regenſchauer ſchlugen praſ⸗ ſelnd an die Fenſter. Dieſer Aufruhr in der Natur ſchien jedoch den Aufruhr in Floras Seele zu ſtillen. Sie wurde allmählig ruhiger. Lange ſtand ſie am Fenſter und ſah dem Toben draußen zu. Nach einiger Zeit be⸗ gannen ihre Thränen zu ſtießen. Sie weinte lange und ſchien dadurch erleichtert.
Als ſie etwas ruhiger geworden war, ſetzte ſie ſich an ihren Secretär und fagte:
„Nun will ich an Lennartſon ſchreiben, will ihn'
bitten, allen Gedanken an mich zu entſagen. Ich werde ihm ſagen, daß ich ſeiner Liebe, ſeiner Achtung unwür⸗ dig ſey. Das iſt nicht wahr, allein was thut es? Ich rette ihn damit aus aller Gefahr, und— was liegt mir jetzt noch an mir ſelbſt.“
Tief gerührt von dieſen Worten rief ich:
„Warte, warte noch, Flora! Laß' uns darüber nach⸗ denken, laß' uns erſt befinnen; es kann ſich noch ein Aus⸗ weg, eine Hilfe finden.“
„Nein! es gibt keine mehr!“ ſeufzte Flora faſt ent⸗ ſetzlich,„und ich bin müde, gegen ein unvermeidliches Loos mich zu ſträuben, zu kämpfen. Dieſer St. Orme


