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Hier unterbrach ihn Flora durch einen Strom von Worten und Ausdrücken, mit denen ich mein Papier nicht beſudeln mag. Der Hauptinhalt war, daß St. Orme ihre Leichtgläubigkeit, ihre Unvorſichtigkeit benützt habe, ihre Abſichten und ihr Verhalten anzuſchwärzen; aber nicht ein unſchuldig beleidigtes Weib, ſondern eine Furie ſprach aus Flora.
Kalt hörte St. Orme ſie an und als ſie ermattet ſchwieg, ſagte er:
„Wenn Du wieder ruhig geworden biſt, wirſt Du einſehen, daß Dich Alles dies nichts hilft. Du kannſt auf alle Fälle nur eine Parthie nehmen, nämlich mir im nächſten Monate nach Konſtantinopel zu folgen. Du haſt Dir den Weg erſchwert, gleichwohl ſteht er Dir noch offen. Soll ich Dir ſagen, wie?“
Flora antwortete nicht. St. Orme fuhr fort:
„Du ſchreibſt noch heute an Lennartſon, daß Du um einer frühern Verbindung willen— die Du einen Augenblick vergeſſen gehabt hätteſt— der Ehre— ent⸗ ſagen müſſeſt, ſeine Gattin zu werden. Du weißt am beſten, wie Du das zu ſagen haſt. Und dann reichſt Du Deinem erſten treuen Geliebten die Hand und——— er führt Dich als ſein innigſt geliebtes Weib auf ſeine ſchöne Villa bei Konſtantinopel. 3
„Wiſſe, St. Orme,“ rief nun Flora,„wiſſe, wenn Dir dieß glückt————— und es ſagt mir ein Et⸗ was, daß es Dir glücken wird—————„ſo führſt Du das Unglück in Dein Haus: Deine eigne Nemeſis.“ Sie ſtand auf und mit gegen ihn ausgeſtreckter Hand, bleich und mit furchtbarem Ausdrucke fuhr ſie e ich werde Dich haſſen, Adrian, werde Dich h haſſen, daß Du ſelbſt erſchrecken und vor Deiner eigenen Frau Dich fürchten ſollſt. Ja! lache nur Einſt wirſt Du nicht la⸗ chen, einſt werde ich Dich ſehen———— Nimm Dich in Acht, St. Orme! Du haſt einen entſetzlichen Durſt in mir geweckt. Du haſt mir Luſt gemacht, mich
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