der eligkeit nordi⸗ n mat⸗ biiſt vollen ir nach pel und ch enoch nur e Liebe ſelbſt, 5 Dich raucht. wo Du ch eine nne des ichtigen ſt Dich wieder e. Nur .Um ederum ir Dich mel— t!“
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221 ich, daß Du mich hintergehſt, daß Du mich nicht liebſt, daß Du blos eine Rolle ſpielſt. St. Orme! wie groß,
wie berrlich wärſt Du, wenn Du ehrlich wärſt! Aber
dies Wenigſte und dies Höchſte fehlt Dir, und damit Alles!“— St. Orme ſprang, wie von einer Schlange gebiſſen, auf, und eine große Veränderung ging mit ihm vor. Die eben noch offnen Arme kreuzten ſich über die Bruſt, die Röthe auf den Wangen verſchwand und mit eiſigem Hohne trat er vor Flora und ſagte:
„Selbſt wenn mir dies fehlt, kannſt Du mir nur um ſo eher Deine Hand reichen, meine kleine Flora. Denn Du wirſt wohl nicht im Ernſte behaupten, daß Du das biſt, was die Leute eine ehrliche Jungfrau nennen.“
Flora fühlte den Stich eben ſo ſcharf, als St. Orme, der ihn gab. Glühend vor Zorn rief ſie:
„Ja, zu ehrlich, zu gut bin ich, um Dir, niedrigem Menſchen, anzugehören! Und mag kommen, was da will, nimmer werde ich Dein Weib!“
„Du wirſt mein Weib, oder ſonſt Niemandes und gehſt mit beflecktem Rufe zu Grabe. Willſt Du mich mit Gewalt zum Feinde haben, ſo werde ich Dich auch darnach behandeln.“
„Thue das. Ich fürchte Dich nicht, elende, feige Seele! Thorſten Lennartſon wird mich bald von Deinem Inblicke und Deinen Läſterungen befreien. Ich habe ge⸗
ſehen, wie Du vor ihm erblaßteſt und bebteſt— Du
fönnteſt einmal eine Kraft fühlen, welche die Deinige zähmen kann.“
Bei dieſer Erinnerung färbten ſich St. Orme's Lippen wieder und er ſagte rachevoll lachend:
„Thorſten Lennartſon wird Dich verlaſſen, wenn ich ihm gewiſſe Briefe zeige, beſonders einen gewiſſen— ————— Meine kleine, arme Flora, Dein Ge⸗ dächtniß ſcheint etwas ſchwach geworden zu ſeyn und ſich des Briefes gar nicht mehr zu erinnern, worin Du mir anboteſt————“


