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mußt Du mich begleiten——— Verdammung oder Seligkeit theilen! Jetzt biete ich Dir die Seligkeit an. Erkenne Dich doch ſelbſt. Du biſt kein nordi⸗ ſches Mädchen, Flora. Du darfſt nicht nach dem mat⸗ ten Leben des Nordens gemeſſen werden. Du biſt eine ſüdländiſche Pflanze und bedarfſt zu Deiner vollen Blüthe einer wärmeren Sonne. Darum folge mir nach dem Morgenlande, nach dem herrlichen Konſtantinopel und dort— lerne mich kennen! Denn Du kennſt mich noch nicht, Flora. Es liegt im Weſen meiner Natur, nur einer vollen Dahingabe ſich aufzuſchließen. Meine Liebe verzehrt, wo ſie nicht glücklich machen kann und Du ſelbſt, Flora, mußt mich fürchten, wenn Du gegen mich Dich auflehnſt. Ich habe ſcharfe Waffen gegen Dich gebraucht. Ich werde ſie bis zu dem Augenblicke gebrauchen, wo Du Dich gefangen gibſt!— Aber dann wirſt Du auch eine Liebe kennen lernen, heißer, als die glühende Sonne des Morgenlandes, ſchöner, als Deine eignen, prächtigen Phantaſien——— das glaube mir! Du findeſt Dich ſelbſt erſt in dem Angenblicke wieder, wo Du ganz wieder mir angehörſt, Deiner erſten, Deiner ſtärkſten Liebe. Nur in meinen Armen findeſt Du des Lebens Fülle. Um Deiner ſelbſt willen flehe ich Dich an, gehöre wiederum ganz mir an, wirf Dich in dieſe Arme, die ſich für Dich öffnen, komm' an dieſe Bruſt und finde einen Himmel— nein das iſt matt— eine Hölle von Seligkeit!“
Und St. Orme lag vor Flora auf den Knieen und breitete ſeine Arme nach ihr aus.
Während ſeiner Rede hatte ſich ihr Haupt geſenkt. Als er aufgehört hatte, zu ſprechen, erhob ſie es, ſtand langſam auf und ſagte in aufgeregtem Tone:
„Welche Worte! Welche Ausdrücke! Ich fühle, daß Saiten wieder tönen, die ich zerriſſen glaubte. Doch, es iſt nur ein Nachklang. Oh! daß ich Pir glauben könnte und———— Aber vergebens! In dieſem Augen⸗ blicke, wo ich von Deinen Worten bezaubert bin, fühle
ich, daß
wie
dies Alles gebi vor. Bru eiſig
ſo el Du biſt,
der
Mer nimt
gehſ mit darn
See Anb
ſehe
kön zähr
Lipt ihm däck des anb


